Allgemein, Dies und Das, Multiple Sklerose

Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 3: Das Glück der Anderen

Heute gibts in der Interview Reihe einen Text. Ich habe mich entschieden ihn genau so wie ich ihn bekomme habe zu veröffentlichen und ihn nicht „duchzunummerieren“. Danke liebe S. für die bewegenden Worte. Es ist schön dich als stetige Leserin zu wissen. Ich wünsche dir dass auch du dein Glück findest.

 

Liebe Angela    

Ich finde es gut, dass du so etwas versuchst. Ich kann dir aber dabei fast gar nichts beitragen.   Ausser vielleicht Nummer 5 und 6 beantworten. 

Antwort zu Nummer 5: Nein

Antwort zu Nummer 6: Ich erinnere mich an Glücksgefühle, die ich das letzte Mal in meinem Leben an dem Tag vor dem Tod meines Ehemannes (im Juni 1994) fühlte. Seither habe ich zwischendurch mal Spass, bin hin und wieder zufrieden, aber glücklich war ich seither nie wieder. (Die Depression ist immer zu nahe und die MS Diagnose vor bald 7 Jahren half mir dabei auch gar nicht) Für mich hing Glück also ganz stark mit meinem Mann zusammen. Wären wir heute noch glücklich, hätte er gelebt? Keine Ahnung. (Wir waren nur knapp 10 Jahre verheiratet) Hätte ich heute MS, hätte er gelebt? Keine Ahnung. Wäre ich heute glücklich, hätte ich ein Kind gross ziehen können? Keine Ahnung, ich hoffe nur, dass es so gewesen wäre und denke immer, dass ein Kind ein Halt ist im Leben, ein Grund, jemand anderen an erste Stelle zu setzen. Ich wünsche anderen Kinder und hätte auch mir eines gewünscht, hat aber nicht sollen sein! L Ich hätte ‚im Moment‘ leben wollen, im Moment mit einem Kind, hätte extrem beobachten wollen, aus allem ein Lernspiel machen wollen. Aber wahrscheinlich hätte mich der Alltag von all dem auch abgehalten.

Ich finde mich in deinen Gedankengängen in deinem Blog manchmal wieder und wünsche dir dann sehr, dass Missy und dein Informatiker dich wieder ins Lot bringen und deine Zufriedenheit zu Glück wird.      

Ich hoffe, dass andere positiver antworten, als ich das kann. Da ich eben kein Kind habe (und Freunde und Verwandte mit Kindern zu weit weg sind) wurden meine Tiere immer zum Ersatz und die ehesten Glücksgefühle (wenn sie das dann überhaupt sind) geben mir die Katzen. (Hatte vor MS schon Hund und Katze, jetzt nur noch 2 Katzen)    

Ich freu mich immer darüber, deinen Blog zu lesen, vielleicht eben, weil in meinen jungen Jahren Lehrerin und Mutter sein mein Traum war. So hoffe ich, dass andere diesen Traum leben können.

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