Allgemein, Dies und Das

Frühlingsknipserei

 

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Zum Schluss ein wenig rumgealbert…

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Allgemein

Die MS und ich

Es sind Pfingstferien. Zwei Wochen frei. Zwei Wochen Zeit für Alles. Zeit für Ruhe. Ich habe mich darauf gefreut. Dieses Mal nicht nach Hessen fahren sondern wirklich mal ganz simpel Ruhe haben. Dachte ich. Seit Dienstag wird an unserem Haus der Balkon saniert. Bravo. So viel kann man gar nicht frühstücken und bummeln gehen. Aber ich arrangiere mich. Was mich härter trifft und alles über den Haufen wirft ist viel mehr mein ständiger Begleiter. Die MS ist wieder da. Nicht etwa in Form eines Schubs sondern in Gedanken. Und das ist heimtückischer als man meint. Hm? Mal ganz anschaulich beschrieben:

Dienstag morgen, 9h: Habe Missy im Kindergarten abgegeben und sitze im Auto um nach Hause zu fahren. Das Treppensteigen wird zur Qual. Als ich oben ankomme (wir wohnen nicht etwa im 10. Stock…) bin ich so ko, dass ich meinen Plan in die Stadt zu fahren verwerfe. Bis 13 Uhr habe ich lediglich in meinem Buch gelesen. Die Beine schmerzen und krampfen, meine rechte Hand ist kaum zu gebrauchen. Jetzt habe ich erst recht keine Lust mehr noch irgendwohin zu fahren.

Mittwoch morgen, 9h: Habe Missy im Kindergarten abgegeben und sitze im Auto um in die Stadt zu fahren um dort zu frühstücken. Zu Hause hat man das Gefühl sie würden das Gebäude einreißen. Ich parke und bekomme schon beim Laufen zum Cafe einen „Tunnelblick“. Die Augen „fattern“ was dazu führt dass ich unsicher werde und langsam vor mich hin gehe. Ein spiegelndes Schaufenster sorgt dafür dass ich eben Jenes kurz sehe. Das wiederum sorgt dafür dass ich heulen könnte. Nervlich recht weit unten frühstücke ich und freue mich dass es langsam wieder besser wird. Lediglich die Beine kribbeln (https://de.wikipedia.org/wiki/Par%C3%A4sthesie). Anschließend bummle ich durch die Stadt. 10 Minuten. Ich fahre wieder nach Hause.Jetzt sind die Beine sind taub, die Augen spielen wieder verrückt. Ich lege mich ko wie nach einem Marathon ins Bett. Die Müdigkeit hat mich bis zum Abend voll im Griff.

Zum Verständnis: Ich habe immer mal wieder kleinere bis mittelgrößere MS Problemchen. Allerdings nie so ausgerpägt wie oben beschrieben.Normale (Arbeits)Tage bestreite ich bis auf Ausnahmen ganz normal. Wie jeder andere eben auch.

Wie kommt das, fragte ich mich daher gestern ganz konkret selbst. Wie kann es sein, dass ich mich defintiv krank fühle obwohl ich doch gar keinen Schub habe. Die Erkenntnis traf mich eiskalt: Genau dieses „Phänomen“ tritt immer dann auf wenn ich mit der MS alleine bin. Soll heißen wenn ich Zeit habe mich bewusst aber auch unbewusst mit ihr zu befassen. Bin ich alleine unterwegs habe ich mehr Gelegenheit auf „Fehler“/Behinderungen (*wein*) zu achten. Ist ja niemand dabei der mich davon ablenken könnte.

Wir scheinen uns immer noch nicht richtig aneinander gewöhnt zu haben, die MS und ich. Irgendwie werden wir uns nie einig und eine muss immer zeigen wer am längeren Hebel sitzt. In der letzten Zeit dachte ich immer ich sei das.

Vielleicht schwer nachvollziehbar und sehr abstrakt: Das Wissen dass die MS so viel Macht über mich hat gerade wenn ich ihr den Raum lasse. Irgendwie heißt dass ja auch dass ich „schwach“ bin weil ich es zulasse. Irgendwie heißt dass ja auch, dass ich selbst schuld bin.

Andererseits weiß ich aber auch dass ich es auch anders herum nutzen kann/könnte. Wenn ich sie im negativen Sinn beeinflussen kann, geht das irgendwie auch im positiven Sinn.

Was mich aber an all dem stört: Es ist immer ein Kampf. Zwischen mir und ihr. Immer. Ich wollte doch einfach mal ruhige Ferien haben.

Die Bauarbeiter machen Feierabend. Ich mache mir jetzt einen Kaffee…

Allgemein, Missy, Trotzen und Motzen

Bild-Geschichtchen

IMG_20160422_083558Was macht eigentlich Missy?

Mit Blick auf das Bild: Defintiv nicht aufräumen. Ist scheinbar nicht so ihr Ding. Mit Blick auf meinen Schreibtisch in der Schule (ok, auch zu Hause), die Arbeitsplätze meiner Schüler ist sie da aber irgendwie in guter Gesellschaft.

Aber mal abgesehen vom Aufräumen? Sie wächst (tatsächlich) und erscheint oft schon so“groß“. Manchmal fast erwachsen. Natürlich gibt es immer noch Phasen (wann nicht) doch im Ganzen betrachtet ist aus dem kleinen Winzling eine richtige Vierjährige geworden. Oft erkennen wir sie kaum wieder. Sie liebt es zur Zeit in ihrem Zimmer am Maltisch zu sitzen oder im Bett zu liegen und dabei Hörspiele zu hören. Noch vor Kurzem war das undenkbar. Forderte man sie etwa auf „doch mal etwas alleine zu machen“ war das der Garant für schlechte Stimmung gekoppelt mit Wut für die nächste Stunde(n). Anfangs vermutete ich aufgrund der doch recht langen Zeit die sie jetzt alleine verbringen kann einen geheimen Süßigkeiten Bunker im Zimmer, doch ich fand keinen 🙂

Was macht sie sonts noch so? Im Kindergarten läuft es nach einem Gruppenwechsel im Herbst letzten Jahres wie gehabt prima. Wie ich das selbst von meinen Schülern kenne, die zu Hause laut der Eltern anders sind, ist auch bei Missy dieses Gefälle deutlich zu bemerken. Soll heißen zu Hause hapert es an den Umgangsformen hier und da. Oder wie eine Freundin zu mir meinte: „Sie benehmen sich dort wo sie sich am geborgensten fühlen am schlimmsten.“

Und weiter? Verabredungen ohne Mama stehen hoch im Kurs. So verbringt Missy regelmäßig Zeit alleine mit Freundinnen oder Freunden. Entweder bei der- oder demjenigen oder bei uns zu Hause. Ein schönes Alter was das betrifft.

Hat das Alter auch Tücken? Defintiv, denn trotz der vier Lebensjahre und dem Willen möglichst alles alleine zu machen, (auf die Strasse rennen, alleine vor die Haustür gehen, in Geschäften zwischen Regalen alleine bummeln und sich einen Spaß daraus machen wenn Mama +X einen suchen, etc.) stößt der Revoluzzer an seine Grenzen. Seien es die grenzensetzenden Eltern oder die fehlenden Fähigkeiten (denn es sind halt auch „NUR“ vier Lebensjahre). Das frustiert Missy und strengt die Eltern an. Liegt sie dann Abends im Bett ähneln wir hin und wieder den Puppenhausbewohnern oben. Aber nur manchmal.

Und manchmal räume ich dann auf…IMG_20160427_195210

 

Allgemein, Dies und Das, Missy

Von den großen Sachen

Als ich heute morgen zur Arbeit fuhr freute ich mich. Auf die Schüler, meinen Beruf, das eben alles. Ich freute mich auch auf den kommenden Freitag Abend, da wir auf einem Neujahrsempfang eingeladen sind. Nichts Großes wahrscheinlich aber mal was anderes als Kino oder Essen gehen an den Babysitter-Abenden. Dann wurde mir mal wieder mehr bewusst wie wenig groß mein Leben zur Zeit eigentlich ist. Wenn man sich schon auf solch kleine „Nichtigkeiten“ freut.

Früher war das anders. Da gab es immer gewisse Ereignisse auf die man/ich hinfieberte. Kindheits-Sachen mal außer Acht gelassen ging es los beim Abi. Danach kam die Uni mit dem Examen, das Referendariat mit dem zweiten Examen. Es folgte später die Hochzeit, dann MIssy. Und nun? Was kommt jetzt Großes? Nix. Beruflich werde ich nicht „aufsteigen“, abgesehen von den Gehaltsstufen (yeah…). Ich plane ja sogar einen „Abstieg“, denn ich drehe an einigen Rädchen dass man mir im Sommer die erste Klasse gibt. Mein liebster Wunsch zur Zeit.

Aber was wirklich Großes? Nix. Natürlich weiß ich dass ich mich doch auch einfach mal kleinen Sachen erfreuen kann. Mache ich ja auch schon wieder mehr. Aber manchmal ists schon frustierend dass man irgendwie „fertig ist“ mit dem Werdegang. Nicht dass ich beruflich was anderes machen wöllte… nie. Aber diese größeren Etappensiege wie oben aufgezählt wird es wohl nicht mehr geben. Und jetzt kommt mir bitte keiner mit neuen Hobbies. Ich bin ausgelastet.

Und ja, ich weiß natürlich auch, dass ich „große Sachen“ jetzt einfach anders definieren muss. Ich habe Missy und nun steht für sie dieser Weg an, den ich gegangen bin. Sie wird irgendwann in die Schule kommen, ihren Abschluss machen, einen Beruf erlernen, vielleicht heiraten. Und ich gehe diesen Weg gemeinsam mit ihr.

Trotzdem komme ich mir manchmal so „fertig-gelebt“ vor. Manchmal. Nicht immer. Aber manchmal.

 

Allgemein

Ein bisschen viel

Gerade machts keinen Spaß. Der Sommer, die Ferien, die Auszeiten, die Gedanken, die Trotzanfälle, das Alleine-sein, das Zu-dritt-sein. Das alles ist noch nicht verdaut und überwunden.

Heißt im Konkreten dass gerade Missy mehr als sonst durch den Wind ist. Sie schläft schlecht, hört so gut wie gar nicht und ist auf vollem Konfrontationskurs. Ja, ich weiß, die Trotzphase und so weiter und so fort. Hilft aber selten sich das immer wieder zu sagen, denn gefühlt ist das keine Phase sondern ein Zustand. Es ist anstrengend jede Nach ca. 1 mal aufstehen zu müssen und morgens dann gegen 6 Uhr erneut. Um schließlich gegen 6.30 Uhr „normal“ aufzustehen weil die Arbeit ruft (und nebenan im Kinderzimmer das Kind brüllt). Meine Kollegen stellen mir morgens sogar schon ungefragt einen Kaffee an den Platz… Die Nachmittage sind glücklicherweise relativ stressfrei, denn mittlerweile weiß ich besser mit der Wut des Kindes umzugehen und schaffe es in acht von zehn Fällen recht schnell einen Trotzanfall im Keim zu ersticken. Die verbleibenden zwei Fälle sind es dann aber doch noch, die Kraft rauben. Beide Seiten betreffend.

Und die Beziehung? Es wäre gelogen und beschönigend zu sagen dass hier nichts leidet. Jetzt kommt auch noch eine familäre Gemeinschafts-Erkältung dazu, was sowieso die Stimmung trübt. Sonst ist man sich nicht immer einig wie man mit den diversen kindlichen „Zuständen“ umgehen sollte. Entsprechend dominieren eben jene Themen zu sehr in der Kind-freien Zeit. Und wenn man nicht darüber spricht schweigt man. Oft einfach weil man einfach mal Ruhe haben mag. Oder weil man/ich nicht weiß wie man bestimmte Sachen sagen soll/kann. Dabei wäre es gar nicht so schwer: Schatz, ich hab dich lieb ❤

Und das persönliche Befinden? Leidet. Zu sehr. Ich bin nur froh wieder arbeiten zu gehen, denn das treibt dann etwas an. Die Schüler sind wunderbar und die Kollegen auch. Wenigstens in diesem Bereich herrscht Normalität.

Die MS ist recht ruhig, auch wenn der letzte Schub seine Spuren hinterlassen hat. Das rechte Bein wird wohl nie wieder so werden wie es vorher war. Die Erkenntnis haut mich allerdings nicht um. Es ist fast so, als hätte ich hier so etwas wie Frieden gefunden. Es wird halt nicht mehr so heil wie es mal war. Natürlich ist das riesen Mist, aber das soll mich nicht mehr aufreiben. Ich kann es nicht ändern. Natürlich schreibt und denkt sich das nicht so leicht und die Tränchen werden immer mal wieder kommen aber es wird leichter. Es ist leichter. Ich bin vielleicht doch mehr erwachsen als ich dachte….

Alles in allem? Ein bisschen viel gerade.

Was hilft? Nicht aufgeben, Musik laut aufdrehen, arbeiten, arbeiten, arbeiten. Mehr tief ausatmen, lächeln wieder lernen, Zutrauen finden in das Kindchen, den besten Mann und mich selbst.

Ist vielleicht alles wie eine Erkältung. Kommt und geht. Gesundheit.

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Viel los und irgendwie doch nicht

In der Welt passiert gerade ziemlich viel. Unzählige Blogger schreiben darüber, gefühlt bezieht fast jeder dazu Stellung. Ich sprach kürzlich mit dem Informatiker darüber dass meine Blogthemen lächerlich, banal und unangebracht angesichts der schlimmen Lage von so unheimlich vielen Menschen erscheinen und ich deshalb eigentlich lieber nichts schreiben mag gerade. Er meinte ich dürfe das nicht so sehen. Versuche ich es dann mal.

Was passiert also in meiner beschaulichen Welt gerade so? Die Blog-Reihe „Glück“ pausiert weil ich mich momentan alles andere als glücklich fühle. Denn vor Kurzem musste ich mir etwas eingestehen was sehr sehr schwer fällt, mich seit längerem begleitet. Ich glaube ich schrieb sogar irgendwann mal darüber bzw. erwähnte es am Rande. Nach Missys Geburt bekam ich ziemlich brutal vor Augen geführt was es bedeutet traurig zu sein. Da waren die Hormone die sich zu lange nicht einpendeln wollten, da war die MS die es mir 10 Monate verdammt schwer gemacht hatte, da waren die Wochen die ich nur noch weinen konnte und da waren die Ärzte die mir immer sagten: „Das kann vorkommen nach einer Geburt. Das geht schon wieder weg. Da brauchen wir nichts machen.“ Da war das kleine Baby das so viel weinte, da war das halbe Jahr alleine in Marburg, da war der Umzug in die fremde Stadt, da war das Heimweh, da war die MS die sich vermehrt bemerkbar machte. Und dann war da vor zwei Wochen der Hausarzt, der mch verzweifelt anschaute nachdem ich das alles erzählte. Der besorgt schaute als ich meinte dass ich nicht mehr lachen kann, so unheimlich traurig bin und nur noch das Gefühl habe alles stürzt über mir ein. Der es nicht glauben konnte dass ich das alles so lange für mich behalten habe. Der mir auf den Kopf zusagte, dass ihm das nicht gefalle. Dass ich nach der Geburt den Babyblues hatte der sich langsam aber sicher in eine richtige Depression gewandelt hatte.

Und nun? Stehe ich auf diversene Wartelisten und nehme ein blaues Pillchen ein in der Hoffnung dass ich so dem Nervenzusammenbruch den der Doc mir vorhersagte aus dem Weg gehen kann. Obwohl ich vielleicht in Zukunft das „aus dem Weg gehen“ überdenken sollte, denn genau dieses „links liegen lassen“ hat mich überhaupt erst hierher gebracht.

Die MS ist aber immerhin recht ruhig gerade.

 

Kurz trotzdem auch von mir etwas zur aktuellen Flüchtlingslage: Ich habe beruflich in den letzten beiden Jahren mit Flüchtlingen und Asylbewerbern zu tun gehabt. Nur soviel: Es macht mich so unglaublich wütend wenn ich sehe/höre/spüre wie manch einer über Menschen die so viel Furchtbares durchlebt haben redet (oder Schlimmeres tut). Ich bin so sauer wie primitiv und ignorant manch einer sein kann. Punkt.

Allgemein, Dies und Das, Multiple Sklerose

Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 3: Das Glück der Anderen

Heute gibts in der Interview Reihe einen Text. Ich habe mich entschieden ihn genau so wie ich ihn bekomme habe zu veröffentlichen und ihn nicht „duchzunummerieren“. Danke liebe S. für die bewegenden Worte. Es ist schön dich als stetige Leserin zu wissen. Ich wünsche dir dass auch du dein Glück findest.

 

Liebe Angela    

Ich finde es gut, dass du so etwas versuchst. Ich kann dir aber dabei fast gar nichts beitragen.   Ausser vielleicht Nummer 5 und 6 beantworten. 

Antwort zu Nummer 5: Nein

Antwort zu Nummer 6: Ich erinnere mich an Glücksgefühle, die ich das letzte Mal in meinem Leben an dem Tag vor dem Tod meines Ehemannes (im Juni 1994) fühlte. Seither habe ich zwischendurch mal Spass, bin hin und wieder zufrieden, aber glücklich war ich seither nie wieder. (Die Depression ist immer zu nahe und die MS Diagnose vor bald 7 Jahren half mir dabei auch gar nicht) Für mich hing Glück also ganz stark mit meinem Mann zusammen. Wären wir heute noch glücklich, hätte er gelebt? Keine Ahnung. (Wir waren nur knapp 10 Jahre verheiratet) Hätte ich heute MS, hätte er gelebt? Keine Ahnung. Wäre ich heute glücklich, hätte ich ein Kind gross ziehen können? Keine Ahnung, ich hoffe nur, dass es so gewesen wäre und denke immer, dass ein Kind ein Halt ist im Leben, ein Grund, jemand anderen an erste Stelle zu setzen. Ich wünsche anderen Kinder und hätte auch mir eines gewünscht, hat aber nicht sollen sein! L Ich hätte ‚im Moment‘ leben wollen, im Moment mit einem Kind, hätte extrem beobachten wollen, aus allem ein Lernspiel machen wollen. Aber wahrscheinlich hätte mich der Alltag von all dem auch abgehalten.

Ich finde mich in deinen Gedankengängen in deinem Blog manchmal wieder und wünsche dir dann sehr, dass Missy und dein Informatiker dich wieder ins Lot bringen und deine Zufriedenheit zu Glück wird.      

Ich hoffe, dass andere positiver antworten, als ich das kann. Da ich eben kein Kind habe (und Freunde und Verwandte mit Kindern zu weit weg sind) wurden meine Tiere immer zum Ersatz und die ehesten Glücksgefühle (wenn sie das dann überhaupt sind) geben mir die Katzen. (Hatte vor MS schon Hund und Katze, jetzt nur noch 2 Katzen)    

Ich freu mich immer darüber, deinen Blog zu lesen, vielleicht eben, weil in meinen jungen Jahren Lehrerin und Mutter sein mein Traum war. So hoffe ich, dass andere diesen Traum leben können.

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Wochenende in Bildern 22./23. August

Da die bessere Hälfte wieder zu Hause ist und das Wetter mitspielte (und das Kind eine grandios schlechte Laune zur Zeit hat wenn man sich Haus aufhält) entschieden wir uns spontan für einen Kurztrip nach Heidelberg. Schön wars. Aber seht selbst:

Heidelberger Schappschüsse

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Nur spazieren und fotografieren fand Missy dann irgendwann „unschön“
Also weiter in den Zoo
Also weiter in den Zoo

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P1000727Der Sonntag verlief dann ziemlich ruhig und „langweilig“. Es war nicht viel los. Zu unspektakülar um Fotos zu machen. Denkt euch einfach eine Tasse Kaffee und Kuchen dazu. Und Regen, Regen, Regen.

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Auf der Suche nach DEM Glück -Teil 3: Das Glück der Anderen

Heute erzählen zwei Freundinnen von ihrem Glück. Beide sind Mamis und mir sehr ans Herz gewachsen. Sie haben mir den Einsteig in die neue Stadt leichter gemacht. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür Mädels. Ihr seid toll. Egal ob gemeinsam mit den Mini Mädchen Nachmittags bei Kuchen, Keksen und Kaffee oder die Abende nur zu viert: Es immer entspannt und lustig. Und nirgendwo sonst fühlt man sich so verstanden ;-).

Noch einmal zur Erinnerung die Fragen:

  1. Was hat dich heute glücklich gemacht?
  2. Welche Menschen sind dir wichtig/wer macht dich glücklich?
  3. Wann warst du das letzte Mal unglücklich und warum?
  4. Was hat dir dabei geholfen wieder fröhlicher/glücklicher zu sein?
  5. Kannst du von dir sagen, dass du ein glücklicher Mensch bist? Warum?
  6. Was ist deine persönliche Definition von Glück“?

Annika antwortete:

  1. Feierabend.
  2. Meine Familie und meine Freunde.
  3. Vorgestern, habe Mist gebaut.
  4. Mein Mann und meine Tochter.
  5. Denke schon, bin gesund, habe eine tolle gesunde Familie und nen sicheren Job der gar nicht soooo schlecht ist und tolle Freunde.
  6. Menschen um sich herum zu haben, die einen so lieben wie man ist und gesund zu sein.

Kathrin schrieb mir:

  1. Der Auftritt meiner Töchter beim Abschiedsfest von ihrem Tanzen.
  2. Meine Kinder und mein Mann an erster Stelle. Meine Oma, Mutter, die Familie von meinem Mann. Und Freunde.
  3. Unzufrieden ist man ja hin und wieder immer mal. Unglücklich war ich z.b. bei einem großen Streit mit meinem Mann, da wir uns glücklicherweise sehr selten streiten und eigentlich ziemlich harmonisch miteinander umgehen.
  4. Meine Kinder mit ihrer Anwesenheit, meine Schwägerin mit Worten
  5. Ja kann ich. Ich habe zwei tolle und gesunde Kinder, eine „funktionierende“ Ehe, eine Arbeit die mir zum Glück noch viel Freizeit lässt, Gesundheit und keine Geldprobleme.
  6. Viel zeit mit meiner Familie genießen! Aber auch mal Zeit alleine für mich zu haben und zu entspannen.

Vielen Dank dass ihr mitgemacht habt und einfach auch dass es Euch gibt ❤

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Wochenende in Bildern

Nachdem ich (mal wieder) bei #12von12 mehr halbherzig und unvollständig mitmachte präsentiere ich jetzt unser Wochenende in Bildern 🙂

In Worten kann ich die vergangenen Tage schnell beschreiben: Kirmes, Kirmes, Frust, neue Aufstehzeiten, Frust, Regen, Freundin, Zoo.

Aber schaut selbst…

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Kirmesbesuch am Freitag, Mitbringsel Nr. 1
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Freitag Abend: Immer noch Strohwitwe. Nicht schön. So unschön dass ich sogar Fußball geschaut habe…
Samstag Morgen: Missy ist so aus dem Takt wegen des "Urlaubs" dass sie zur Zeit zum Frühaufsteher mutiert ist (Ja das ist schlimm, bedenkt man dass wir sonst gegen 9 Uhr wecken mussten!!)
Samstag Morgen: Missy ist so aus dem Takt wegen des „Urlaubs“ dass sie zur Zeit zum Frühaufsteher mutiert ist (Ja das ist schlimm, bedenkt man dass wir sie sonst gegen 9 Uhr wecken mussten!!)
Aber bringt ja nichts, denn was ist schlimmer als ein jammenders Kleinkind? Ein hungriges jammenderes Kleinkind
Aber bringt ja nichts, denn was ist schlimmer als ein jammenders Kleinkind? Ein hungriges jammenderes Kleinkind.

 

 

 

 

 

 

Samstag Nachmittag: Kirmes Besuch inklusive gefühlten 5678 Euro Karussell Fahrtkosten
Samstag Nachmittag: Kirmes Besuch inklusive gefühlten 5678 Euro Karussell Fahrtkosten.
Mitbringsel Nr.2
Mitbringsel Nr. 2
Samstag Abend: Immer noch Strohwitwe aber wenigstens mit Beleuchtung
Samstag Abend: Immer noch Strohwitwe aber wenigstens mit Beleuchtung
Sonntag: Frühstück mit Freundin. Schee wars liebe Anja <3
Sonntag: Frühstück mit Freundin. Schön wars liebe Anja ❤
Sonntags Nachmittag: Zoo, bzw. "nur" das neue Exotenhaus, denn...
Sonntags Nachmittag: Zoo, bzw. „nur“ das neue Exotenhaus, denn…
... es schüttete wie aus Eimern
… es schüttete wie aus Eimern… bis wir das Zoogelände verlassen hatten…

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendessen kochen und rum ist das Wochenende.
Abendessen kochen und rum ist das Wochenende.

Ab Dienstag bin ich dann auch nach drei Wochen das Strohwitwen-Dasein los. Zum Glück, Zeit wirds.

Der kleine Motztroll benahm sich tatsächlich seit wir wieder zu Hause sind vorbildlich. Nicht ein Wutausbruch und außerordentlich höflich und anhänglich. Wäre da nicht diese seltsame neue „Schlaf-Phase“ wäre es ja schon unheimlich. Kennt das jemand von euch? Freundin meinte es würde sicherlich auch mit den KiTa Ferien zusammenhängen? Kann mir nicht vielleicht jemand sagen dass es mit dem Einläuten des Endes der Trotzphase zusammenhängt? BITTE…

Einen schönen Sonntag Abend!