Allgemein, Dies und Das

Auf der Suche nach DEM Glück -Teil 3: Das Glück der Anderen

Heute erzählen zwei Freundinnen von ihrem Glück. Beide sind Mamis und mir sehr ans Herz gewachsen. Sie haben mir den Einsteig in die neue Stadt leichter gemacht. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür Mädels. Ihr seid toll. Egal ob gemeinsam mit den Mini Mädchen Nachmittags bei Kuchen, Keksen und Kaffee oder die Abende nur zu viert: Es immer entspannt und lustig. Und nirgendwo sonst fühlt man sich so verstanden ;-).

Noch einmal zur Erinnerung die Fragen:

  1. Was hat dich heute glücklich gemacht?
  2. Welche Menschen sind dir wichtig/wer macht dich glücklich?
  3. Wann warst du das letzte Mal unglücklich und warum?
  4. Was hat dir dabei geholfen wieder fröhlicher/glücklicher zu sein?
  5. Kannst du von dir sagen, dass du ein glücklicher Mensch bist? Warum?
  6. Was ist deine persönliche Definition von Glück“?

Annika antwortete:

  1. Feierabend.
  2. Meine Familie und meine Freunde.
  3. Vorgestern, habe Mist gebaut.
  4. Mein Mann und meine Tochter.
  5. Denke schon, bin gesund, habe eine tolle gesunde Familie und nen sicheren Job der gar nicht soooo schlecht ist und tolle Freunde.
  6. Menschen um sich herum zu haben, die einen so lieben wie man ist und gesund zu sein.

Kathrin schrieb mir:

  1. Der Auftritt meiner Töchter beim Abschiedsfest von ihrem Tanzen.
  2. Meine Kinder und mein Mann an erster Stelle. Meine Oma, Mutter, die Familie von meinem Mann. Und Freunde.
  3. Unzufrieden ist man ja hin und wieder immer mal. Unglücklich war ich z.b. bei einem großen Streit mit meinem Mann, da wir uns glücklicherweise sehr selten streiten und eigentlich ziemlich harmonisch miteinander umgehen.
  4. Meine Kinder mit ihrer Anwesenheit, meine Schwägerin mit Worten
  5. Ja kann ich. Ich habe zwei tolle und gesunde Kinder, eine „funktionierende“ Ehe, eine Arbeit die mir zum Glück noch viel Freizeit lässt, Gesundheit und keine Geldprobleme.
  6. Viel zeit mit meiner Familie genießen! Aber auch mal Zeit alleine für mich zu haben und zu entspannen.

Vielen Dank dass ihr mitgemacht habt und einfach auch dass es Euch gibt ❤

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Wochenende in Bildern

Nachdem ich (mal wieder) bei #12von12 mehr halbherzig und unvollständig mitmachte präsentiere ich jetzt unser Wochenende in Bildern 🙂

In Worten kann ich die vergangenen Tage schnell beschreiben: Kirmes, Kirmes, Frust, neue Aufstehzeiten, Frust, Regen, Freundin, Zoo.

Aber schaut selbst…

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Kirmesbesuch am Freitag, Mitbringsel Nr. 1
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Freitag Abend: Immer noch Strohwitwe. Nicht schön. So unschön dass ich sogar Fußball geschaut habe…
Samstag Morgen: Missy ist so aus dem Takt wegen des "Urlaubs" dass sie zur Zeit zum Frühaufsteher mutiert ist (Ja das ist schlimm, bedenkt man dass wir sonst gegen 9 Uhr wecken mussten!!)
Samstag Morgen: Missy ist so aus dem Takt wegen des „Urlaubs“ dass sie zur Zeit zum Frühaufsteher mutiert ist (Ja das ist schlimm, bedenkt man dass wir sie sonst gegen 9 Uhr wecken mussten!!)
Aber bringt ja nichts, denn was ist schlimmer als ein jammenders Kleinkind? Ein hungriges jammenderes Kleinkind
Aber bringt ja nichts, denn was ist schlimmer als ein jammenders Kleinkind? Ein hungriges jammenderes Kleinkind.

 

 

 

 

 

 

Samstag Nachmittag: Kirmes Besuch inklusive gefühlten 5678 Euro Karussell Fahrtkosten
Samstag Nachmittag: Kirmes Besuch inklusive gefühlten 5678 Euro Karussell Fahrtkosten.
Mitbringsel Nr.2
Mitbringsel Nr. 2
Samstag Abend: Immer noch Strohwitwe aber wenigstens mit Beleuchtung
Samstag Abend: Immer noch Strohwitwe aber wenigstens mit Beleuchtung
Sonntag: Frühstück mit Freundin. Schee wars liebe Anja <3
Sonntag: Frühstück mit Freundin. Schön wars liebe Anja ❤
Sonntags Nachmittag: Zoo, bzw. "nur" das neue Exotenhaus, denn...
Sonntags Nachmittag: Zoo, bzw. „nur“ das neue Exotenhaus, denn…
... es schüttete wie aus Eimern
… es schüttete wie aus Eimern… bis wir das Zoogelände verlassen hatten…

 

 

 

 

 

 

 

 

Abendessen kochen und rum ist das Wochenende.
Abendessen kochen und rum ist das Wochenende.

Ab Dienstag bin ich dann auch nach drei Wochen das Strohwitwen-Dasein los. Zum Glück, Zeit wirds.

Der kleine Motztroll benahm sich tatsächlich seit wir wieder zu Hause sind vorbildlich. Nicht ein Wutausbruch und außerordentlich höflich und anhänglich. Wäre da nicht diese seltsame neue „Schlaf-Phase“ wäre es ja schon unheimlich. Kennt das jemand von euch? Freundin meinte es würde sicherlich auch mit den KiTa Ferien zusammenhängen? Kann mir nicht vielleicht jemand sagen dass es mit dem Einläuten des Endes der Trotzphase zusammenhängt? BITTE…

Einen schönen Sonntag Abend!

 

 

Allgemein, Dies und Das, Multiple Sklerose

Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 3: Das Glück der Anderen

Heute gibts mal wieder meine gesammelten Antworten auf meinen Fragebogen. Da die liebe Julia von MamaSchulze Foto Julia2 heute Geburtstag hat macht sie auch gleich den Anfang. Im Anschluss folgen die Antworten von Marcus. Beide haben wie ich auch Multiple Sklerose.

  1. Was hat dich heute glücklich gemacht?
  2. Welche Menschen sind dir wichtig/wer macht dich glücklich?
  3. Wann warst du das letzte Mal unglücklich und warum?
  4. Was hat dir dabei geholfen wieder fröhlicher/glücklicher zu sein?
  5. Kannst du von dir sagen, dass du ein glücklicher Mensch bist? Warum?
  6. Was ist deine persönliche Definition von Glück“?

Julia schrieb:

  1. Wir haben uns heute für ein neues Auto entschieden und die Entscheidung hat sich super angefühlt. Ja, vielleicht etwas sehr materialistisch, dieses Glück. Aber wir haben monatelang überlegt, welches Auto wir nehmen sollen. Da bin ich nun einfach froh, dass wir endlich eine Entscheidung getroffen haben. Und heute Morgen, als meine beiden Töchter zu mir ins Bett gekrochen sind und sich 30 Sekunden lang ruhig an mich gekuschelt haben- das war auch pures Glück. *Seufz*
  2. Mein Mann und meine beiden Töchter sind die Menschen, die mir am wichtigsten sind. Und sie machen mich jeden Tag unsagbar glücklich.
  3. Im Juni hatte ich meine Routineuntersuchungen für die Multiple Sklerose. Davor habe ich mir sehr viele Sorgen gemacht und viel über die MS nachgedacht. Ich habe gehadert mit meinem Leben und war unglücklich, dass ich diese beschissene Krankheit abbekommen habe. Es hat mir geholfen, dieses Gefühl zuzulassen. Ich habe viel geweint und hatte einen Hass auf die Welt.
  4. Ich habe mir bewusst gesagt: „Schluss damit!“ Denn es hilft mir dann ebenfalls, mich bewusst wieder für das Glück in meinem Leben zu entscheiden. Das ist im ersten Schritt anstrengend, aber es hilft mir. Ich muss die unglücklichen Gedanken dann richtig auf die Seite schieben, quasi gedanklich abschütteln. Und meine beiden Töchtern anzuschauen, sie zu beobachten, wie sie sich an den kleinen Dingen erfreuen, das heitert mich auch immer wieder auf. Sie geben meinem Leben einen Sinn!
  5. Ja, das kann ich sagen. Ich habe Glück gehabt in meinem Leben und ich habe einen Mann gefunden, mit dem ich das Glück teilen kann. Er ist ein sehr positiver Mensch, der sich auch immer wieder vor Augen führt, welches Glück er hat bzw. an welchen Dingen er sich gerade erfreut. Das macht es mir natürlich auch einfach. Auch gerade in Bezug auf die MS.
  6. Glück ist eine Entscheidung. Es liegt ganz allein bei mir, ob ich glücklich sein möchte oder nicht. Und daher lässt es sich nicht allein an einem Zustand (Kinder, Ehe, Besitz) festmachen. Ich habe immer die Möglichkeit mich zu entscheiden, ob mein Glas halb voll oder halb leer ist. Ich persönlich wähle das halb volle.

Marcus antwortete:

  1.  Heute noch nix…
  2. Meine Kleene/Freunde…
  3. Gestern, nach dem positiven MRT Termin…
  4. Eigenmotivation und Abschalten, das Hinnehmen der Situation…
  5. Manchmal ja, manchmal nein… zur Zeit eher unglücklich/nicht zufrieden mit der Gesamtsituation…
  6. Der positive Moment überwiegt den negativen…

Lieber Marcus und liebe Julia -a uch hier übrigens noch mal ein gaaaaanz großes HAPPY BIRTHDAY – Mach weiter so. Ich finde dich klasse! Ernsthaft! Du bist mein Vorbild ❤ –

vielen Dank für die Antworten. Toll dass ihr mitgemacht habt.

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#12von12…so irgendwie… naja

Gestern Morgen fiel mir beim Blick in den Kalender auf, dass ja der 12. des Monats ist bzw. war. Die letzten Male habe ich es immer verbaselt mitzumachen und deshalb fasste ich ganz euphorisch den Plan dieses Mal brav 12 Bilder zu liefern. Und was soll ich sagen…

Ich bin normalerweise kein Mensch der von sich andauernd behauptet er sei einfach zu beschäftigt und käme zu nichts. Wie gesagt: Normalerweise. Der 12. August wurde dann aber tatsächlich zu einem Tag der so voll wurde, dass die Fotos zu kurz kamen. Warum? Die Erklärung in Bilder:

Vormittags brachte ich Missy zu den Schwiegereltern
Vormittags brachte ich Missy zu den Schwiegereltern
Mittags gabs einen kleinen Einkaufsbummel mit dem Schwesterchen. Inklusive Mittagsessen
Mittags gabs einen kleinen Einkaufsbummel mit dem Schwesterchen. Inklusive Mittagsessen
Kaum zu Hause machte ich mich auf den Weg ins Krankenhaus den herzkranken Opa besuchen :(
Kaum zu Hause machte ich mich auf den Weg ins Krankenhaus den herzkranken Opa besuchen 😦
War komisch denn hier habe ich die Diagnose MS bekomme...
War komisch denn hier habe ich die Diagnose MS bekomme…
Wieder zu Hause gabs erst mal Kaffee für die Nerven
Wieder zu Hause gabs erst mal Kaffee für die Nerven
Nachdem ich Missy wieder abgeholt hatte, gings direkt weiter ins Kino mit der besten Kinofreundin ever
Nachdem ich Missy wieder abgeholt hatte, gings direkt weiter ins Kino mit der besten Kinofreundin ever!
Lady Kino mit "Dating Queen"
Lady Kino mit „Dating Queen“
Mit Sektchen :-)
Mit Sektchen 🙂
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Fazit nach dem Kino: Lustig aber zu lang.

Neun Bilder sinds dann schlussendlich geworden. Eigentlich zehn, aber das „Nachthimmelbild“ lohnt nicht wirklich. Der Abend hat sich aber definitiv gelohnt, denn endlich war mal wieder ein bisschen was wie „früher“. Danke C. dafür! Und zu schade dass wir die Limousinenfahrt nicht gewonnen haben. Deshalb nur für C. hier der inoffizielle Titel dieses Postings:

Der Tag an dem ich fast eine Limousinenfahrt gewonnen hätte.

Darauf einen Sekt (Achtung Insider: Oder Cocktail) ❤

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Meine kleine Irre

„Irgendwann hört sie auf“

„Ist doch alles nicht so schlimm.“

„Geh einfach nicht auf sie ein.“

„Setz sie in ihr Zimmer. Sie darf dann erst wieder raus kommen wenn sie sich beruhigt hat.“

„Lies einfach in Ruhe ein Buch.“

„Gib ihr doch einfach den Schnuller.“

Erfahrene Eltern erkennen wahrscheinlich schon beim ersten Satz um was es sich handelt. Genau, die Trotzphase. Kommt ja wohl bei allen Kindern vor in unterschiedlicher Ausprägung. Bei unserem Kind haben wir wohl versehentlich auf dem Kind-Bestellformular ein Häkchen an der falschen Stelle gemacht, denn Missy praktiziert diese Phase in ihrer besten Form (Vorsicht: Das war IRONIE). Was wiederum sämtliche Außenstehende dazu bringt ihre Kommentare abzugeben. Meine persönlichen Highlights stehen oben. Besonders gerne bringen sch natürlich Großeltern zu diesem Thema ein um dann mit Vorliebe zu betonen, dass man da halt mal was machen müsse. Gern gesagt beispielsweise: „Seid halt nicht so streng,“ um dann während eines Zornausbruchs verlauten zu lassen: „Ihr müsst strenger sein.“

Missy ist mittlerweile 3, 5 Jahre alt und saugt solche Widersprüche wie ein Schwamm auf, was akut dazu führt, dass sie während des momentanen Heimaturlaubes zum Wutteufel mutiert ist. Egal wo sie steht und geht ist eigentlich permanent jemand da, der sie entweder verhätschelt, füttert mit Süßkram (wenn ich nicht dabei bin), schimpft weil sie pausenlos nach mehr Süßkram verlangt (tatsächlich nicht ich!), gängelt dass sie lerne müsse alleine zu spielen, stört wenn sie dann mal alleine spielt, stört wenn sie mit einer Freundin spielt (einmischen) und meckert weil sie dann irgendwann nur noch meckert.

Eigentlich kein Wunder dass sie gerade so durch den Wind ist. Warum ich dann immer noch hier bin? Weil ich sowohl heute als auch morgen Abend verabredet bin und mich darauf freue. Donnerstag nach dem Frühstück geht dann Richtung Nachhause. Zeit wirds. Dann läuft das Teufelchen auch wieder mehr in der Spur.

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Mein Mann, das Telefon und ich

Wie ich hier ja schon schrieb sind der Informatiker und ich nicht erst seit gestern ein Paar sondern seit über 15 Jahren. Und wie erwähnt hatten wir zeitweise auch eine Wochenendbeziehung. Die erste war 2000. Die Beziehung war also recht frisch. Irgendwie wollte man also auch außerhalb der Wochenenden Kontakt haben. Vorab gesagt, meine Eltern hatten in meinen Teenie-Zeiten recht hohe Telefonrechnungen. Ich konnte stundenlang mit Freundinnen telefonieren und nicht nur einmal drohte es in Richtung meines Zimmers, dass man den Strom abstellen würde….

Tja aber was soll ich sagen… diese Drohnung hätte es 2000 nicht gebraucht. Von Anfang an war ich dermaßen schlecht im Telefonieren mit dem Informatiker… unglaublich. Den Grund dafür suchen wir beide noch heute, denn tatsächlich sind wir es auch heute noch: Gruselig im Miteinander telefonieren. Ok, die Zeit der Wochenendbeziehung ist vorbei, aber immer mal wieder kommt es vor, dass einer eine Zeit lang „solo“ unterwegs ist. Er hat seine regelmäßigen Nerd-Events (*duck*) und ich muss das trotzende Kind hin und wieder mal bei den Großeltern bocken lassen (man/Frau mutiert ja sonst irgendwann zur Irren). Zur Zeit verweilt er beispielsweise in Berlin und ich in Mittelhessen. Heißt wir sehen uns insgesammt fast drei Wochen lang nicht. Telefoniert haben wir bislang nur zwei Mal. Natürlich haben wir täglich Kontakt via Threema und das ganz süß aber Ohr-zu-Ohr? Nope. Klappt nicht. Das erste Gespräch endete fast im Streit und das zweite dauerte knappe zwei Minuten in denen ich mich darüber ärgerte dass ein Onkel mit Magen und Darm Grippe zur Geburtstagsfeier meiner Schwester auftauchte (*grrr*). Danach drucksten wir nur noch rum und irgendwann beendeten wir das Trauerspiel.

„Ja redet ihr denn sonst nicht miteinander? Wie kann das denn sein? Ihr kennt euch doch schon so lange,“ meinte eine Freundin kürzlich.

Natürlich reden wir miteinander. Viel und ohne Probleme. Sobald aber ein Telefon im Spiel ist klappt es nicht. Ich kann es mir nicht erklären. Vielleicht ist es der fehlende Augenkontakt, ich weiß es nicht.

Übrigens haben wir uns gestern darauf geeinigt, dass wir uns wie gewohnt liebe Nachrichten schicken. Ein bisschen wie frisch verliebt <3Kennt ihr das auch? Wie macht ihr das bei räumlichen Trennungen? Eure Meinungen würden mich interessieren 🙂

 

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Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 3: Das Glück der Anderen

Nach einem Ausflug in mein persönliches Glück hier wieder die Vorstellungen Anderen. Heute sind zwei liebe Freudinnen mit dabei. Beide lernte ich in der neuen Stadt kennen. Beide sind Mamas und ich danke ihnen an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich dass sie mitmachten. ❤

Vorab noch einmal die Fragen:

  1. Was hat dich heute glücklich gemacht?
  2. Welche Menschen sind dir wichtig/wer macht dich glücklich?
  3. Wann warst du das letzte Mal unglücklich und warum?
  4. Was hat dir dabei geholfen wieder fröhlicher/glücklicher zu sein?
  5. Kannst du von dir sagen, dass du ein glücklicher Mensch bist? Warum?
  6. Was ist deine persönliche Definition von Glück“?

A. antwortete:

1) Mein großer Sohn, der schöne Dinge gesagt hat: „Mama, du hast ein schönes Kleid an“, „Mama, danke für das leckere Abendessen.“

2) Mein Mann und die zwei Kinder

3) In den letzten drei Wochen immer mal wieder, wenn ich mit meinem Arbeitgeber bezüglich meines beruflichen Wiedereinstiegs zu tun hatte. Warum ist man als Mutter von zwei Kindern so unbeliebt? Warum richtet sich so viel im Leben nach der Arbeit?

4) Ein Freund und entfernter Kollege, der ein offenes Ohr hatte und Tipps gab, obwohl es gar nicht seine Aufgabe ist. Und mein Mann, der mir keinen Druck macht und mich unterstützt in diesem „Kampf“.

5) Definitiv JA. Weil ich einen tollen Ehemann und zwei klasse Kinder habe. Es läuft einfach rund in unserer kleinen Familie. Wir sind alle gesund und haben ein zu Hause, indem wir uns so wohlfühlen. Auch finanziell haben wir keine Sorgen. So können wir das Leben genießen.

6) Man hat Glück, wenn einem unverhofft etwas Gutes geschieht. Ich bin glücklich, wenn ich und meine Liebsten gesund und munter sind. Wenn ich an meine tollen Freunde denken und wenn ich in Urlaub fahren darf! Finanzielle Sicherheit ist natürlich eine nette Basis hierfür. Aber nicht der Hauptgrund glücklich zu sein.

Selina schrieb mir Folgendes:

1. Neue Folge von meiner Lieblingserie geschaut.

2. Mein Mann, Tochter, Eltern, Schwester, Freundinnen

3. Streit mit Mann vor 2 Wochen

4. Aussprache nach Streit

5. Ja, ich empfinde mich als einen glücklichen Menschen. Ich habe alles, was mir wichtig ist und mir wichtige Dinge im Leben auch erreicht. Familie, auf die ich mich verlassen kann. Gute Freundinnen.

6. Familie, Kinder, Partner, Freiheit/Freizeit, Zeit für mich alleine oder mit netten Leuten was essen gehen, ein interessantes Gespräch, spannender oder lustiger Film oder Serie anschauen, keine Geldsorgen haben zu müssen, Tochter friedlich spielen sehen oder wenn sie was neues gelernt hat.

Ihr Lieben, schöne Antworten 🙂

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Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 4: Mein Glück Part Two

Ring

Dear Darling, lieber Informatiker,

seit 15 Jahren sind wir jetzt zusammen. Eine lange Zeit.

Ich weiß noch genau wie es war als wir zu Beginn unseres Kennenlernens immer mit gemeinsamen Freunden unterwegs waren. Wie wir uns immer mehr annäherten. Wie du mir beim Mathe-lernen geholfen hast. Der erste Kuss und wie kompliziert alles danach wurde. Wie wir auf Abstand gehen wollten, es dann aber nie schafften. Wie es anfing ernster zu werden. Wie wir nach gerade mal vier Wochen „irgendwie zusammen“ nach Paris fuhren. Wie wir danach „richtig zusammen“ waren. Der Sommer 2000 war wirklich genau so wie er sein sollte. Danach gingst du zum Bund und ich machte Abi (sooo lange her). Wir sahen uns nur am Wochenende, gewöhnten uns daran und es funktionierte. Als diese Zeit vorüber war begannen wir beide unser Studium. Ich in der einen Stadt und du in der anderen. Auch hier sahen wir uns meist nur an den Wochenenden aber auch das funktionierte. Irgendwann zogen wir zusammen und auch das funktionierte 😉 So gut sogar dass wir das Umziehen perfektionierten und insgesamt vier Wohnungen in der einen Stadt hatten. In dieser Zeit haben wir so einiges zusammen durchgestanden und durchlebt. Das wohl Einschneidenste war meine MS Diagnose. Wie lange hatten wir daran zu knabbern und haben es auch heute immer mal wieder. Wie heirateten (sooo schön) und es war perfekt. Wir bekamen Missy und du fandest einen neuen Job in einer neuen Stadt. Jetzt wohnen wir seit etwas über zwei Jahren in der Baustellen Stadt mit dem guten Wetter und genießen die Vorzüge und das Lebensgefühl.

Lieber Informatiker, wir hatten und haben unsere Hochs und Tiefs wie wohl jedes Paar. Du magst meine Musik nicht, ich deine auch nicht sonderlich. Ich bin furchtbar sentimental und neige zu Gefühlsausbrüchen, (wie wohl fast jede Frau) du machst Probleme lieber mit dir selbst aus (wie wohl fast jeder Mann). Ich bin ein schrecklich (grundlos) eifersüchtiger Mensch und flippe zu schnell deswegen aus, du warst in den ganzen Jahren ein einziges Mal offensichtlich eifersüchtig. Lieber Informatiker, auch wenn wir uns manchmal schlimm streiten/gestritten haben, so haben wir uns doch nie aufgegeben. Jedes Mal glauben wir an uns und daran dass wir gemeinsam alles schaffen können. Ich bin dir so dankbar dafür. Dankbar dass du mir Kraft und Unterstützung gibst für Alles. Dass ich mit dir über die MS reden kann. Dass du mir das Gefühl gibst nicht alleine zu sein. Dass du mich vermisst wenn ich mal nicht da bin und es mir sagst.

Lieber Schatz, das wirklich Schönste was du mir mal gesagt hast war, dass das Leben zu kurz dafür ist, Dinge immer aufzuschieben. An genau diesem Abend vor einigen Wochen habe ich mich richtig arg in dich verliebt. Also neu irgendwie. Und weil es stimmt, dass das Leben zu kurz ist deshalb jetzt auch mal öffentlich: Lieber Informatiker (du, der einen Teil meines Blogs ausmacht 😉 ): Ich liebe dich über alles. ❤

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Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 4: MEIN Glück Part One

Dear Darling, meine liebe Missy,

ich erinnere mich noch ganz genau daran wie es war als ich den positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt. Wie sehr habe ich mich gefreut. Wie aufgeregt ich war. Und stell dir vor, der erste dem ich davon erzählte war nicht etwa dein Papa (denn der war an der Arbeit) sondern unser liebster Freund aus Berlin. Er war zufällig damals online und es platzte einfach aus mir heraus. (Sorry Schatz 😉 )

Dann weiß ich noch genau wie es war als wir gemeinsam deinen Omas und Opas erzählten dass du unterwegs bist. Sie freuten sich auch so sehr. Und das erste Ultraschallbild von dir… du warst so winzig klein. Das bist du aber nicht geblieben. Du wurdest größer und hast mir den einen oder anderen Tritt verpasst. Was haben wir gelacht, wenn ich zum Spaß die Fernbedienung auf meinen dicken Babybauch gelegt haben, und du sie weggeschubst hast. Ich wusste schon damals dass aus dir mal ein Wildfang wird. Und heute bist du genau das. Mein kleiner Wildfang. Manchmal ein wenig übermütig, manchmal ein wenig zornig, manchmal ein wenig bockig aber im Grunde absolut perfekt. Wenn dir irgendwann mal jemand etwas anderes sagt, hör nicht auf ihn.

Liebe Missy, ich schimpfe oft mit dir und das tut mir leid. Jedes Mal aufs Neue wieder. Weißt du, manchmal weiß ich nicht was ich machen soll, wenn du wütend bist, dann werde ich auch sauer. Bitte verzeih mir das.

Deine Mama sucht zu oft nach dem Glück, ist zu oft mit Selbstzweifeln beschäftigt und weint zu oft um ihre „andere Gesundheit“. Sie übersieht dann manchmal das größte Glück direkt neben sich mit den blonden Zöpfchen.

Liebe Missy, ich liebe dich. Du bist mein größter Goldschatz und ich möchte dich nicht mehr hergeben. Um nichts in der Welt.

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Allgemein, Dies und Das

Auf der Suche nach DEM Glück – Teil 3: Das Glück der Anderen

  1. Was hat dich heute glücklich gemacht?
  2. Welche Menschen sind dir wichtig/wer macht dich glücklich?
  3. Wann warst du das letzte Mal unglücklich und warum?
  4. Was hat dir dabei geholfen wieder fröhlicher/glücklicher zu sein?
  5. Kannst du von dir sagen, dass du ein glücklicher Mensch bist? Warum?
  6. Was ist deine persönliche Definition von Glück“?

Tatata… heute mit dabei:

Mein „Lieblingsberliner“:

1. Den ganzen Tag in der Sonne und im Sand zu verbringen, Sport zu machen und dabei tolle Menschen um mich zu haben und dann noch im Sand zu liegen und bis zum Sonnenuntergang zu quatschen.

2. Natürlich sind mir meine Freunde und meine Familie wichtig. Aber das Potential, mich glücklich zu machen hat jeder, den ich treffe. Ein kurzes Gespräch, eine Bemerkung, eine kleine gute Tat tun oder getan bekommen, all das und vieles mehr kann glücklich machen. Und letztendlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, sich glücklich zu machen.

5. Definitiv. Weil ich mit die Zeit nehnme, das zu tun, was mich glücklich macht.

6. Glück ist die Summe der Kleinigkeiten, die man jeden Tag genießen kann.Fünf Minuten Sonnenschein, jemandem eine Freude machen, ein Lächeln, Unfug mit Menschen machen, die man gerade erst kennen gelernt hat.

und meine Freundin Natalie:

1. Ein Gedicht

2. Eltern, Schwester, Großeltern, Partner, Freunde. Ich selbst.

3. Heute, weil meine Erwartungen enttäuscht wurden.

4. Darüber reden.

5. Ja, weil ich Menschen in meinen Leben habe, die mir und denen ich wichtig bin, ich frei leben und entscheiden kann, gesund und offen für Neues bin und dies auch erleben kann.

6. Menschen, die mir und denen ich wichtig bin. Gesundheit. Die Möglichkeit frei zu denken und zu entscheiden.  Zufriedenheit. Reisen und andere Länder und Kulturen kennen lernen.

Lieber Daniel, liebe Natalie. Vielen Dank für Eure Teilnahme. Habe mich sehr darüber gefreut. Und noch mehr freue ich mich Euch ganz bald (morgen bzw. am 18.) wieder zusehen. Bis dahin…